14. Oktober 2015

Rittersberg erneut als eine von 34 “MINT-freundlichen Schulen” geehrt

MINT Auszeichnung 2015

Das Gymnasium am Rittersberg wurde nach der Erstzertifizierung 2012 für weitere drei Jahre als MINT-freundliche Schule für herausragendes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgezeichnet. Damit verbunden ist die Partnerschaft mit dem VDI/VDE, der Deutschen Telekom Stiftung, der World Robot Olympiad und der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) .

Die Ehrung erfolgte im Rahmen eines Festaktes in Mainz durch Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur), Dr. Dirk Hannowsky (Geschäftsführer SCHULEWIRTSCHAFT Rheinland-Pfalz) und Thomas Sattelberger (MINT Zukunft schaffen). Insgesamt wurden 34 Schulen aus Rheinland-Pfalz als „MINT-freundliche Schulen“ geehrt. Davon sind 13 Schulen ganz neu dabei und 21 Schulen werden nach erfolgreicher Wiederbewerbung erneut geehrt.

Die Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz steht unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Vera Reiß sowie der Kultusministerkonferenz (KMK). Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“ betont: „Die ganze Schulgemeinschaft, ihre Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Partnerunternehmen sind Herzstück vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu gewinnen, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Und hier werden wir auch mit allen Kräften schnellstens breitflächig an Bildungslösungen für unsere Flüchtlinge mitarbeiten. Heute jedoch freuen wir uns zunächst, dass nunmehr bereits knapp 1.100 Schulen in Deutschland den MINT-Weg aktiv als MINT-freundliche Schule gehen.“

Dr. Dirk Hannowsky, Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Rheinland-Pfalz hält fest: “Die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz ist jeder Schule dankbar, die bei jungen Menschen Begeisterung für MINT-Fächer weckt. Denn MINT-Berufe bieten spannende Aufgabenfelder und vorzügliche Karriereperspektiven. MINT-freundliche Schulen haben sich auf den Weg gemacht, diese zu erschließen. Dafür gilt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung.”

Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann, der in Vertretung von Ministerin Reiß an der Auszeichnung der Schulen teilnahm, freut sich, dass 2015 nun insgesamt 68 Schulen im Land – von der Grundschule bis zum Gymnasium und zur berufsbildenden Schule – für ihr besonderes Engagement für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik das Siegel „MINT-freundliche Schule“ tragen und unterstreicht: „Eine solche Profilierung zeigt, dass unsere Schulen ihre Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft machen. Dank gilt dabei vor allem den Lehrerinnen und Lehrern, die dies engagiert vorantreiben, dabei Eltern und außerschulische Partner miteinbinden und so dafür sorgen, dass der MINT-Bereich fest im Schulprogramm verankert ist.“

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Rheinland-Pfalz; Cisco Systems; Deutsche Bahn, Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); LEGO Education; technopedia; IHK Rheinhessen; VDE/VDI; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung der Initiative: »MINT Zukunft schaffen« als wirtschaftsnahe Bildungsinitiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.